Reiseberichte - PERU

  Indien 1   Indien 2   Indien 3   Indien 4   Indien 5   Thailand   Peru  
   
 

Meine Reise nach PERU Ende Okt. bis Anf. Dez. 2002

PERU – mit diesem Land verbindet man geheimnisvolle Ruinenstätte, prachtvolle Kolonialbauten und eine lebendige indianische Kultur. Eine Reise durch Peru ist gleichzeitig eine Reise durch die verschiedensten geografischen Zonen. Mehr als die Hälfte des Landes wird vom tropischen Regenwald eingenommen und hier begann mein Abenteuer-Urlaub.

Nach einem Flug von über 14 Stunden kam ich in Lima an, eine Stadt mit 7 Mill. Einwohnern. 1535 wurde die Stadt von dem Spanier Francisco Pizarro gegründet, der Name Lima leitet sich von dem Rio Rimac ab.

Drei Tage blieb ich dort, um mich an das Klima zu gewöhnen und natürlich, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu betrachten. Es gibt wunderschöne Kathedralen, Klöster und Museen. Die Altstadt wurde in den letzten Jahren liebevoll restauriert, man beginnt seinen Rundgang am Plaza de Mayor und besichtigt zuerst einmal die große Catedrale. Was hier besonders auffällt, es gibt einen Seitenaltar der dem spanischen Eroberer Pizarro gewidmet ist. Weiter geht’s dann zum Rathaus, vorbei an einigen Denkmälern, dann kommt man zum Palacio de Gobierno, dem Regierungspalast. Zwischendurch ist es gut, sich in ein gemütliches kleines Restaurant zu setzen, um die vielen typischen Gerichte Perus zu genießen oder man geht zuerst in das Cafe Conquistador und dann zum großen Hauptpostamt.
Sehr interessant war auch die Führung durch das Kloster San Francisco, das im maurischen Stil mit schönem Innenhof, kurz nach der Gründung Limas erbaut wurde. In den Katakomben liegen sorgsam in Regalen geordnet unzählige Schädel und Knochen. Mich empfing beim Abstieg zu den unterirdischen Kammern eine starke negative Energie, die sich noch steigerte, so dass ich starke Herzschmerzen bekam. Hier unten sollen ca. 30.000 Menschen „ruhen“, von einer ruhigen, friedlichen Atmosphäre war aber nichts zu spüren. Die Bibliothek, die extra aufgesperrt wurde, war allerdings sehenswert, sie umfasst unter anderem eine kostbare Sammlung reich verzierter Handschriften. In dem Stadtteil Miraflores steht das Hotel Liberator, ein sehr empfehlenswertes 5* Hotel, unter Leitung eines Österreichers aus Kapfenberg, hier quartierte ich mich ein.

Nach drei Tagen hatte mich akklimatisiert, war ausgeruht und nun bereit für große Taten, vor allem freute ich mich auf den Schamanen in Urwald.

Voller Erwartung ging es mit dem Flugzeug über Cusco nach Puerto Maldonado. Der Südosten Perus darf sich rühmen, eines der ursprünglichsten tropischen Gebiete dieser Welt zu sein. Ein unglaublich vielfältiges Naturparadies, eine faszinierende Tierwelt, heute ein verfallenes Goldgräbernest nahe der Grenze zu Bolivien und Brasilien, mitten im Regenwald.

Puerto Maldonado wurde bekannt durch den Film Fitzcarraldo in der Hauptrolle Klaus Kinski. Thema des Films: Ein Gummibaron zieht mit Hilfe von Hunderten Einheimischer sein Dampfschiff über den später nach ihm benannten Pass.

Schon der Empfang am Flughafen war höchst sehenswert. Ein umgebauter LKW hatte hinten auf der Ladefläche Sitzplätze (wenig bequem) und oben drüber ein Strohdach. Der Koffer wurden eingestellt am Flughafen und nur mit einer kleinen Tasche ging es auf dem LKW Richtung Rio Urubamba.

Das typisch langgezogene Flussboot heißt pequepeques, ich hatte es mir etwas komfortabler vorgestellt, es gab nur unbequeme enge Plastiksitze, aber immerhin einen Außenbordmotor. Die Fahrt dauerte fast 2,5 Std., dann endlich durfte ich aussteigen. Doch nun begann die „Schinderei“, die Dschungel- Lodges liegt erhöht ca. ¾ Std. Fußmarsch, denn der Fluss kann innerhalb kürzester Zeit durch den vielen Regen

schnell ansteigen. 1998 hat die Rainforest Expedition die Posada Amazonas am Lago Chinbadas gegründet, um den örtlichen Familien ein neues finanzielles Auskommen zu bieten. Früher gingen die Indios auf mühselige Jagd nach Arafedern, heute verdienen sie ihr Geld wesentlich leichter. Sie haben sich darauf spezialisiert, die Urwaldbesucher in die Geheimnisse der tropischen Vogelwelt einzuweihen.

Die Lodges besteht aus 3 großen „Hütten“. Hütten sind es keine, es werden vier Baumstämme senkrecht in den Boden gesteckt und darüber ein Dach aus Palmenblätter. Eine dieser Hütten ist der Speiseraum, einer der Aufenthalts- und einer der Schlafraum. Strom gibt es keinen, auch sonst keinerlei Komfort. Morgens um 4 Uhr wurde ich geweckt, mit nur einem offnen Auge zündete ich eine Kerze an und ging mich waschen. Um ½ 5 gab es ein sehr reichliches Frühstück, um 5 Uhr war Abmarsch, incl. Rucksack mit Fernglas, Fotoapparat, Mineralwasser, Sonnenhut und Öl. Die Tiere sind nun mal Frühaufsteher und so bleibt einem nichts anderes übrig, als auch früh morgens in dem Dschungel zu wandern. Bei solchen Wanderungen frühmorgens entdeckt man ganze Schwärme von Kolibris, die zwischen den moosbewachsenen Ästen umherfliegen. Tukane segeln mit lautem Gekreische durch die Luft und Reiher gehen in den kleinen Lagunen auf Beutefang.

Kochen haben die Indios auch gelernt und gar nicht einmal so schlecht. Mittagessen gab es um 13 Uhr, dann eine kleine Ruhepause und weiter ging es auf Exkursion durch die faszinierende Tier– und Pflanzenwelt. An vieles musste ich mich hier gewöhnen, das Schlimmste waren auf jeden Fall die Moskitos, die sich in Schwärmen auf alles, besonders auf Europäer, stürzen. Ich hatte mir daheim ein spezielles Abwehrmittel gekauft, das hervorragend half. Auch die hohe Luftfeuchtigkeit ist schlimm, nicht nur, dass das Bettzeug feucht ist, auch die Wäsche die man anzieht, alles ist feucht, ganz zu schweigen von einem selbst. Es gab nicht einmal ein trockenes Handtuch. An diesen Modergeruch musste ich mich erst einmal gewöhnen.

Tiere gab es hier genug zu sehen, ob Affen, Kolibri, Aras in den herrlichsten Farben, große blaue Schmetterlinge, riesengroße Ameisen, Skorpion- und Vogelspinnen.

Ein fantastisches Naturschauspiel ist es, wenn sich Hunderte von farbenprächtigen Papageien und Aras mit lautem Gekreische an einem bestimmten Platz niederlassen, um Lehm zu fressen.

Es ist gar nicht so einfach, durch den Regenwald zu gehen, der Boden ist feucht und klitschig, überall größere und kleinere Wurzeln und natürlich viele Wasserstellen, denn es regnet ja alle paar Minuten.

In einem großen See leben jetzt wieder 10 Riesenflussotter, früher waren es sehr viele, durch die Mode der Pelzmäntel wurden fast alle abgeschlachtet. Nun bemüht man sich diese herrlichen Tiere, die bis zu 2m groß werden und tägl. bis zu 4 kg Fisch fressen, wieder zu vermehren. Sogar die Indios halten sich an das Fischfangverbot, sonst ist zuwenig Nahrung im See für die Otter.

Am Abend bin ich frühzeitig unter das Moskitonetz geschlüpft um Ruhe zu finden. Aber dem war nicht so, das Zimmer ist rundherum offen. So hört man die ganze Nacht, wie über den Holzboden kleinere Pekaris (Nabelschweine), Tapire oder sonstige Nagetiere rennen. An die Geräusche der Nacht muss man sich gewöhnen, die Affen schreien und tausend Grillen lassen ihr Lied erklingen. Ganz wichtig am Morgen, bevor man aufsteht und in die Schuhe schlüpft, diese erst umdrehen; es könnte ja noch jemand drin schlafen.

 

Mein eigentliches Ziel war ein Schamane, der im Regenwald ein kleines „Krankenhaus“ führt. Um dorthin zu gelangen, musste ich wieder eine längere Bootsfahrt auf mich nehmen. Indios haben ja keine Krankenversicherung und so ist der Schamane, der einzige der medizinisch hilft. Er ist ein kleiner ältere Mann und spricht nur Dialekt, doch mein Dolmetscher übersetzte sehr gut. Um den Hals trug der Schamane eine Kette aus roten, getrockneten Früchten. Auf meine Frage, warum er diese Kette trägt, bekam ich zur Antwort: Es ist eine Kette der Energie, wer sie trägt hat Energie und ist geschützt.

Der Schamane heilt nur mit Pflanzen und Kräutern aus dem Urwald und wie er mir glaubhaft versichert, heilt er alles. Er zeigte mir seine Pflanzenwelt und erklärte was er von den Pflanzen alles verwendet. Je nach Pflanze nimmt er entweder Blätter, Rinde oder Wurzeln. Zum Teil werden diese dann gekocht und müssen einige Zeit im Sud stehen bleiben. 

Mir kam es vor, als ob die Moskitos hier besonders rabiat sind. Ich bemerkte, dass der Schamane verschont blieb. Auf meine Frage, ob er immun sei gegen Moskitos, lachte er und zeigte auf eine Pflanze und sagte: „wenn man sich mit den Blätter einreibt, bleiben die Moskitos fern“.

Sogar ein Mittel für Potenzschwierigkeiten gibt es. Das sind Blätter eines Baumes, die, wenn man sie aufrollt, sich blitzschnell wieder entfalten. Bei einem Spaziergang gab mir der Schamane ein Blatt und zeigte, ich solle es auf der Hand gut verreiben, was ich auch tat. Nach einigen Sekunden war meine Hand voller roter Farbe. Auf meine Frage, wann die rote Farbe wieder weg geht, lachte er und meinte in ein paar Tagen und so war es auch.

Das Übernachten war auch hier abenteuerlich, ohne Strom und fließendes Wasser, das „Bett“ war wie schon gewohnt sehr feucht, aber es gab ein Moskitonetz.

Am Vormittag durfte ich mit zu den Patienten, man kann sich gar nicht vorstellen unter welchen Umständen, hier regelrecht „gehaust“ wird. Aber alle sind dankbar, dass ihnen geholfen wird.

Diagnose stellt der Schamane, in dem er den Patienten ganz genau ansieht. Dann fühlt er mit den Händen, die er aber nicht direkt auf die Haut auflegt. Er fährt den ganzen Körper entlang, um genau zu fühlen, wo die Krankheit bzw. der Krankheitsherd ist. Je nach Krankheit bleibt der Patient entweder da oder er wird mit der Arznei des Schamanen zurück in sein Dorf geschickt.

Was war ich aufgeregt, als der Schamane mich aufgefordert hat, meine erste Diagnose stellen musste. Auch ich „fühlte“ bei dem Patienten den ganzen Körper ab und sagte, was ich spürte. Zuerst war der Schamane ganz ruhig, ging einwenig auf und ab, dann dreht er sich zu mir um, nickte mit dem Kopf und lächelte mich an.

Das Aufspüren von Krankheiten, einen Teil meiner Ausbildung als Schamanin, hatte ich schon auf Kuba und auf Jamaika bewiesen.

Meine Schamanenlehrer suchen immer für mich aus, was und wo ich lernen soll. So schickte man mich nach Kuba, dort lernte ich u.a. einige der schwarzen Bevölkerung kennen, deren Vorfahren aus Afrika gekommen sind. Man zeigte mir „santeria“, das mit dem haitianischen Voodoo verwandt ist. Ich durfte an einer Götterbeschwörungszeremonie, einer „orishas“ teilnehmen und das auffällige daran ist, das ein einträchtiges Nebeneinander von christlichen Glaubenselementen und kultischen Götterzeremonien zelebriert wird. Weiters hatte ich eine Begegnung mit einer alten Schamanin, die mich sehr genau „unter die Lupe“ nahm, d.h. sie schaute ganz genau, wie ich am Körper eines Menschen Krankheiten aufspürte. Begleitet wurde die Behandlung von heißen Rhythmen der Trommeln, Rasseln und Klanghölzer.

An einem Nachmittag zeigt mir der Schamane nicht nur sein Labor, sondern er ging auch mit mir hinaus zu Vögeln im Urwald. Beim Anblick des Siebenfarbentangare, der im Volksmund auch „siete colors“ genannt wird, war ich ganz fasziniert. Die stillen Gewässer des Amazonas dienen auch als Lebensraum für Reiher, Schopf- und Blatthühner. Sie sind meist in Ufernähe auf Nahrungssuche und daher leicht zu erspähen.

Nach 5 Tagen in diesem so interessanten, aber für uns Europäer so anstrengenden Regenwald, war meine Ausbildung beendet und ich durfte wieder zurück in die Zivilisation. 

Der Schamane begleitete mich bis zum Anlegesteg des Bootes. Dann nahm er seine rote Kette vom Hals und überreichte sie mir. Ich war ganz gerührt über diese Geste.

Dann saß ich wieder stundenlang in dem unbequemen Boot bis wir Maldonado erreichten. Was freute ich mich auf mein Hotelzimmer mit Dusche, unter der ich dann lange stand. 

Mit dem Flugzeug ging es nach Cusco auf 3.326 m Höhe, der Heimat der Inka. Vom Bus bis zum Hotel (ein paar Meter) trug ich nur mein Handgepäck von höchstens 5 kg, es begann zu regnen und ich wollte etwas schneller gehen ….aber da blieb mir ganz einfach die Luft weg. So lernte ich in der dünnen Luft ganz langsam zu gehen.

Das Hotel lag zentral, war sehr schön und was mir sofort aufgefallen ist, überall standen Flaschen mit Sauerstoff. Zwei Tage hatte ich nun Zeit, mir Cusco genau anzusehen.

Als Pizarro und seine Soldaten vor rund fünf Jahrhunderten in Cusco einmarschierten, lebten hier etwas 200 000 Menschen. Heute ist Cusco durch Eisenbahn, Flug- und Buslinien mit dem Rest des Landes verbunden. Seine knapp 300.000 Einwohner sich ihrer Vergangenheit bewusst. Alle Wege führen zum Plaza de Armas, dem Hauptplatz, vorbei an herrlichen alten Inkamauern, stumme Zeugen einer blutigen Geschichte. Heute geht es auf der Plaza etwas weniger „blutrünstig“ zu, aber immer noch sehr lebhaft. Mit lauten Rufen versuchen die Indianderfrauen auf sich aufmerksam zu machen, um ihre handgefertigten Textilien und Teppiche zu verkaufen.

Auch in Cusco gibt es viele interessante Kirchen und Museen. Sehenswert ist die Iglesias de San Blas, deren Kanzel als eine der wertvollsten Holzschnitzereien der Welt gilt. Anschließend ist ein Rundgang durch das Künstlerviertel von Sankt Blas mit dem typischen Kunsthandwerk empfehlenswert.

Nicht versäumen sollte man einen Ausflug in das „heilige Tal der Inka“ zu den Inkaruinen von Pisac. Umgeben von Ackerbauterrassen liegen die Überreste der Festungsstadt auf einem kühnen Bergvorsprung, der eine fantastische Sicht auf das ganze Tal frei gibt. Forscher vermuten, dass einige Wohngebäude und Türme astronomische Beobachtungspunkte gewesen sind.

Pisac ist auch bekannt durch seinen Sonntagsmarkt, ein ganz farbenprächtiger Anblick durch die bunte Kleidung der Indiofrauen. Auf dem Markt wird nicht nur gehandelt und verkauft, es spielen Musikkapellen und die Einheimischen trinken chicha, ein dickes, cremfarbenes, frisch vergorenes Maisbier. Für Frauen wird das Bier mit Erdbeersaft verfeinert, obwohl ich vieles probiere, aber davon wollte ich nichts.

In diesen Höhen ist es ratsam langsam beginnen mit dem wandern und zwar als Training nicht nach oben, sondern erst einmal talwärts gehen. So habe ich mich mit dem Taxi auf ein Plateau auf 3.400 m Höhe bringen lassen und ging dann einen schmalen Pfad runter bis auf 2.800m. Vorbei an herrlichen Terrassenfelder, an einer großen Salinenanlage im Hintergrund Blick auf die Kulisse der Hochanden.

Valle Sagrado „heiliges Tal“ nennen die Einheimischen das Gebiet entlang des Rio Urubamba zwischen Pisac und Ollantaytambo. Hier endet die Straße unmittelbar bei der letzten Sehenswürdigkeit vor Machu Picchu. Der Ort Ollantaytambo ist von großer militärischer und spiritueller Bedeutung für die Inka. Ganz oben auf einem abgeflachten Hügel befindet sich das bekannteste Gebäude, der Sonnentempel. Ein unvollendeter Bau, dessen Fundament aus sieben gigantischen rosafarbigen Granitblöcken besteht.

Übernachtet habe ich in einem ehemaligen Franziskanerkloster in Yucay auf 2.800m.

Das große Abenteuer nach Machu Picchu beginnt mit einer vierstündigen Zugfahrt entlang des Rio Urubamba. In Qorihuayrachina, bei Kilometer 88, sind die Trekker an der Reihe. Hier befindet sich der Startpunkt zu einem der schönsten Wanderwege der Welt. Zwischen sechs bis acht Stunden ist man schon unterwegs auf dem Inkatrail. So wie die Inka vor Hunderten von Jahren kommt der Wanderer oben am Intipunktu dem Sonnentor an und der erste und zugleich auch schönste Blick fällt auf die sagenhafte Stadt Machu Picchu.

Wer nicht wandern möchte fährt mit dem Zug bis Aquas Calientes, das touristisch sehr geprägt ist, direkt neben dem Bahnsteig  befinden sich mehrere Cafés, Verkaufsbuden und fliegende Händler.

Das letzte Stück des Weges nach Machu Picchu fährt ein Bus. Im Schatten eines schwindelerregenden Gipfels hoch über dem wilden Canon des Urubamba, versteckt sich auf 2500 Meter Höhe die unvorstellbarste und geheimnisvollste aller vergessenen Städten. Von unwirklicher Pracht, unsichtbar und unvermutet für die Menschen unten im Tal der Inka: Machu Picchu die Stadt mit ihren phantastischen Geheimnissen.

Welch ein Erlebnis! Oben angekommen, bietet sich ein grandioser Blick auf die Stadt und auf die umliegenden Berge. Auf der großen grünen Fläche, genannt Intipampa– Sonnenfeld fand gerade das jährliche Zusammentreffen von Indios aus ganz Südamerika statt, die noch Quetschua sprechen und sich für die direkten Nachkommen der Inka halten. Es wurde Musik gemacht und getanzt und ich wurde das Gefühl nicht los, zurück versetzt sein in die Inkazeit.

Ich blieb 2 Tage in Machu Picchu, um mir im Licht des frühen Morgens die geheimnisvollen Ruinen zu betrachten und Energien aufzuspüren.

Fast allein war ich unterwegs, denn der Zug kommt erst gegen 11 Uhr. Bis heute rätseln die Archäologen über die Funktion der weitläufigen Anlage. Faszinierend der Intihuatana– der heilige Stein, eine Skulptur von unglaublicher Schönheit. Er ist der Einzige in ganz Peru, der der Zerstörungswut der spanischen Eroberer entging und somit in seiner ursprünglichen Form erhalten blieb. Faszinierend für mich deshalb, weil von diesem Stein eine starke fühlbare, positive Energie ausgeht. Nur für schwindelfreie ist der Aufstieg auf den Huayna Picchu.

Übernachtet habe ich in einem idyllisch Bungalowhotel ganz in der Nähe des Machu Picchu.

Am späten Nachmittag des 2. Tages ging es mit dem Zug zurück nach Cuzco. Unterwegs verhinderte ein Erdrutsch 3 Stunden lang die Weiterfahrt. Die Zugfahrt an sich ist schon beeindruckend, aber was dann kommt: vorne und hinten ist Lokomotive und diesen schieben im Zickzack den Zug den Berg runter direkt in den Bahnhof von Cuzco. Die Verpflegung während der Bahnreise ist kein Problem: an jeder Station wird nicht nur Kunsthandwerk, sondern auch Getränke und Speisen durchs Fenster von Einheimischen verkauft.

Chinchero ist ein sehenswertes Dorf, das viele seiner alten Bräuche bewahrt hat. Früher war der Name „Stadt des Regenbogens“ höchstwahrscheinlich war es die Aussicht auf schneebedeckte Berge und den Rio Urubamba, welche die Inka-Herrscher nach Chinchero lockte.

Jeden Sonntag kommen Händler und Bauern von weit her zu dem berühmten Markt, er soll einer der schönsten von Peru sein. Die Frauen tragen ihre farbenfrohe Tracht und natürlich ihren Hut. Von Kunsthandwerk über Shirts, Pullover, Decken, vieles wurde angeboten, natürlich auch Obst und Gemüse.

Mit dem Bus machte ich mich auf den Weg zum Titicacasee. Es ging vorbei an unzähligen Lamaherden auf der faszinierenden Strecke durch das Vilcanotamassiv. Ganze Herden von Vikunjas habe ich gesehen, sie stehen unter strengstem Schutz, da ihre Wolle zu den feinsten aller Tiere gehört.

Auf dem 4313 m hohen La-Raya-Pass sind die eisbedeckten Gipfel der Anden zum Greifen nahe. Oberhalb des Lago Umayo nördlich von Puno, liegt Sillustani mit seinen runden Grabtürmen. Das Alter dieser 12 m hohen chullpas ist nach wie vor ein Rätsel. In dieser Höhe auf fast 4000 m Höhe probten mehrere junge Männer und Frauen an ihrem Volkstanz. Ich blieb auf dem Weg „atemlos“ stehen und sah den Tanzenden zu.

Das 3827 m hoch gelegene Puno ist immer noch die Hauptstadt von Perus altiplano, dem rauen Hochland, das für Vikunjas und Alpaka wesentlich besser geeignet ist als für Menschen. Mit seiner Vielfalt an Kunsthandwerk, Trachten, Legenden und den über 300 verschiedenen Volkstänzen ist Puno außerdem Perus Folklorezentrum Nummer eins.

Im Titicacasee vereinen sich Mythos und Superlative zu einem harmonischen Ganzen. Der türkisblaue See war einst das heiligste Gewässer der Inka. Einer alten Legende zufolge entstiegen hier die mythischen Gründer des Inka-Reiches, Manco Capac und Mama Ocllo, den Fluten. Während der spanischen Eroberung versenkte man einen Teil des Inka-Goldes im See. Unter den Schätzen soll sich auch die 2000 kg schwere Goldkette von Huáscar befinden. Auf der Suche nach dem Schatz hat sich auch Jacques Cousteau beteiligt, er tauchte hier mit seinem U-Boot in den 60er Jahren. Statt Gold fand er zum Erstaunen der Biologen einen 60 cm langen dreifarbigen Frosch, der anscheinend nie auftaucht.

Am Abend saß ich auf der Terrasse meines Hotels und schaute über die endlos scheinende Wasserfläche des Titicacasees. Am nächsten Morgen brachte mich ein Boot zu der Insel Taquile, der Insel der „strickenden Männer“, Dauer der Überfahrt 3 Stunden. Das vom tiefblauen Wassers des Titicacasees umgebene Taquile ist ein ganz besonderer Ort: die Erde ist fruchtbar und von rotbrauner Farbe, ein Ton, der auch in der Kleidung der Frauen dominiert. Die Webereigenossenschaft ist bekannt für ihre Produkte, etwas teuerer als auf dem Festland, aber dafür ist die Qualität sehr gut.

Ein kleiner, schmaler Pfad führt hinauf, ca. 2 Stunden dauerte der Aufstieg. Mitten im Dorf, am Hauptplatz, hat die Webereigenossenschaft ein großes Haus, hier kann man kaufen und den Männern beim Stricken zu sehen. Nur die fantastische Aussicht von oben auf die Bucht, entschädigte voll und ganz für die Strapazen, die noch kamen.

Die Überraschung nach dem Mittagessen, runter ging es über 600 Stufen zum Anlegesteg des Bootes. Als ich die vielen unterschiedlichen hohen Stufen hinter mir hatte,  zitterten meine Knie minutenlang

Und weiter ging es auf dem Titicacasee zu den Islas de los Uros, den „schwimmenden Inseln“. Das Schilfrohr ist der wichtigste Baustoff, alles, Boot, Häuser und sogar die Inseln, bestehen aus vergänglichem Material. Regelmäßig müssen die Uros(die Bewohner) den Boden von oben her neu beschichten, weil die Binsen im Wasser verrotten. Es ist schon ein seltsames Gefühl, den Fuß auf die weiche, nachgebende Oberfläche zu setzen, es gehört eine Menge an Mut dazu, weil der weiche Boden nachgibt und man das Gefühl hat, man fällt ins Wasser.

Auf diesen kleinen Inseln leben die Menschen mit ihren Haustieren, darunter sind sogar Reiher. Natürlich werden auch hier Handarbeiten von den Frauen angeboten.

Am Abend flog ich mit einer Maschine nach Arequipa - was für eine schöne Stadt! Hierher wollte und musste ich unbedingt zurückkommen. Aber zuerst ging es am nächsten Morgen mit dem Bus durch ein wüstenartiges Hochplateau in den Canon del Colca. Auf dem Pata-Pampa- Paß, der immerhin 4800 m hoch ist, wurde ich mit einem Picknick überrascht. In dieser dünnen Luft zu essen und zu trinken, war gar nicht so leicht. Man konnte immer nur eins; entweder essen, oder trinken oder atmen.

3182 m tief soll der Canon del Colca sein, das ist doppelt so tief, als der Grand Canyon in Nordamerika. Im Schatten schneebedeckter Vulkane bewässern Indios die schmalen Terrassen fruchtbarer Erde, fast genau so wie ihre Vorfahren vor Jahrhunderten. Einer der beliebtesten Aussichtspunkte ist Cruz des Condor und hier kreisen sie, die größten flugfähigen Vögel Amerikas, die Andenkondore. Ich stand ganz allein auf diesem Aussichtspunkt und die Condore kreisten über mir. Es war ein einmaliges Schauspiel, es waren Eltern, die mit ihren Jungen „spielten“.

Über unzählige Serpentinen ging es nach Chivay hinunter auf eine Höhe von 3600 m.

Unter Tag war es ja recht warm, aber sobald die Sonne hinter den hohen Bergen versank, wurde es kalt, sehr kalt. Es gibt keine Hotels in Chivay und so verbrachte ich die Nacht leicht frierend in einer Baracke aus Wellblech, allein, frierend in einem winzigen Zimmer, aber es hatte Dusche und Toilette. Weil mir so kalt war, empfahl man mir, doch in die Thermalquelle zu fahren, die ganz in der Nähe ist. Der Sprung in das warme Wasser war herrlich. Aber es gab keine schützenden Wand, alles war offen, der kalte Wind blies, da hieß ganz schnell an– und ausziehen.

Die Fahrt am nächsten Morgen durch den Cayon versöhnte mich, der Himmel war strahlend blau und die Sonne wärmte. Den Anblick der Kondore, die so mühelos vor den schneebedeckten Gipfeln vorbeisegelten, werde ich nicht so schnell vergessen.

Dann ging es wieder zurück nach Arequipa, der größten Stadt Südperus. Die Stadt des „ewigen Frühlings“ liegt auf 2360 m Höhe und 75 km von der Küste entfernt. Eingerahmt wird die Stadt von dem Vulkan Misti (5822m), dem schneebedeckten Chachani (6057m) und dem Pichu Pichu, der 5664m hoch ist. Einer Legende zufolge kam der Inka Mayta Capac auf seiner Reise durch das Tal, er war von dieser Schönheit so angetan, dass er zu seinem Gefolge in Quechua-Worten sagte: ari quipay!, das bedeutet: ja bleibt!

Es zog mich immer wieder zu dem Plaza de Armas, der zu den beeindruckensten des Landes zählt. Vor der Kulisse der schneebedeckten Vulkane und der mächtigen Kathedrale strecken Palmen ihre grünen Fächer in den meist tiefblauen Himmel. Gemütliche Restaurants und Cafés liegen versteckt unter den zweigeschossigen Arkaden mächtiger Steinhäuser.

Sehr zu empfehlen ist ein Rundgang durch das Kloster Santa Catalina; einer kleinen Stadt innerhalb der Stadt. Genau so sehenswert ist die Jesuitenkirche La Compania, das Nonnenkloster Monasterio de Santa Catalina oder man wirft einen Blick in die Bibliothek im Monasterio de la Recoleta. Am Abend tut man es am besten den Einheimischen gleich und geht auf ein kühles Bier und ein herzhaftes Essen in eine picanteria. Erstaunt war ich, dass es in jeder größeren Stadt vegetarische Restaurants gibt, die sehr gutes Essen anbieten. Da ich kein Biertrinker bin, schwärme ich heute noch von dem guten roten peruanischen Wein, der allerdings seinen Preis hat.

Aber ich war ja nicht nur auf Urlaub in Peru, sondern ich war eingeladen von Schamanen, um mein Wissen zu vertiefen. Zuerst im Regenwald, nun in Arequipa und so meldete ich mich am nächsten Tag bei der Adresse, die ich vor meiner Abreise erhalten hatte. Da ich im Urwald von einem Schamanen mit Heilwissen unterrichtet wurde, nahm ich an, dass es hier in Arequipa im „medizinischen Bereich“ weitergehe.

Was staunte ich, als der Schamane mir erklärte „Steine“ wären das Thema. Ich konnte es nicht glauben, was sollte ich mit Wissen über Steine? Doch der Schamane gab nicht nach und so stand ich nun Tag für Tag vor einem großen Tisch mit den herrlichsten Edelsteine und Kristalle. Das Wichtigste was er mir beibrachte, dass Steine „Lebewesen“ sind. Da sie sehr langsam wachsen, sie benötigen dazu viele tausend Jahre, nimmt der Mensch an, das sie „tot“ sind.

Seit Menschengedenken werden Edelsteine als Heilsteine geschätzt. Sie sind Glücksbringer, spenden Kraft und schützen vor bösen Mächten.

Dieser Schamane brachte mir ein Grundwissen bei, von dem ich heute noch profitiere. Er lehrte mich auf die Farben der Steine bei Heilzwecken zu achten und auf die Schwingungsenergien.

So sehr ich mich am Anfang gegen das Wissen der Steine wehrte, um so mehr war ich nun engagiert und konnte nicht genug davon erfahren.

Erst viel später, als ich begonnen habe Schmuck zu entwerfen, wurde mir klar, dass ich ohne dieses Wissen über die Edelsteine niemals meine Schmuckstück mit den verschiedensten Wirkungen hätte kreieren können.

In Arequipa wäre ich gerne noch länger geblieben und ich hoffe, dass ich noch einmal nach Arequipa komme!

Weiter ging es Richtung Küste, ganz unten – nahe der Grenze zu Chile liegt das kleine Dorf Camana und hier stößt man auf die Panamericana, die Strasse die von Feuerland nach Alaska führt.

In Camana war erst einmal Halt, ein Erdrutsch versperrte uns die Weiterfahrt. Was tun?

Ein riesiger Felsbrocken lag auf der Strasse, ein paar Arbeiter standen etwas hilflos dabei und überlegten, wie der große Brocken zu bewältigen sei. Nach stundenlangem warten, gab es nur eine Möglichkeit zurück nach Arequipa um von dort mit dem Flugzeug nach Lima zu gelangen. Der Bus fuhr mehrere Stunden zurück und ich bekam in der Nacht noch ein Flugzeug nach Lima. Nach nur 3 Stunden Schlaf ging die Fahrt am nächsten Morgen in Richtung Nasca.

Der Bus fuhr auf der Panamericana, dieses Mal versuchte ich es von oben, denn ich wollte unbedingt nach Nasca. Berühmt wurde der Ort durch seine Scharrbilder und Linien.

Auf der Schnellstrasse nördlich vor Nasca befindet sich ein Beobachtungsturm, von dem aus kann man einen kleinen Teil eines Baumes und weiter ein Teil der Hände sehen kann. Den besten Gesamteindruck der Linien gewinnt man aber nur durchs Überfliegen.

Am späten Nachmittag traf ich dort ein, nun aber schnell zu dem kleinen Flugplatz, um von oben die bekannten Linien und Scharrbilder anzusehen. Die ganze Schönheit ist ja nur aus der Luft zu erkennen.

Die in die trockene Erdkruste gekratzten Tierzeichnungen und geometrischen Figuren erreichen Ausmaße bis zu 300m, vereinzelte Linien sind sogar 20 km lang. Entdeckt wurden diese Bilder erst 1939 von dem amerikanischen Bewässerungsexperten Paul Kosok, der mit einem kleinen Flugzeug die Gegend absuchte. Bei einem zweiten Flug am Tag der Sommersonnwende stellte er fest, dass die Schatten der untergehenden Sonne mit den Linien einer Vogelzeichnung (des Kondors) zusammenfielen. Es war jedoch nicht Kosok, sondern eine deutsche Mathematikerin, die zur besten Kennerin der Linien wurde und sie weltbekannt machte. Maria Reiche begann die Gegend zu erforschen, eine Aufgabe, der sie sich bis zu ihrem Tod 1998 widmete. Jährlich kommen tausende von Neugierigen, das verdankt Nasca einem 1968 veröffentlichten Buch von Erich von Däniken, der jetzt sogar Ehrenbürger der Stadt ist. Aus dem Flugzeug ist gleich zu Beginn die Figur des Astronauten beeindruckend, aber auch die anderen Bilder wie der Affe, der Kondor oder der Kolibri kann man ganz deutlich erkennen. Über 20 Tierbilder konnte ich vom Flugzeug aus sehen. Ob diese Zeichnungen Botschaften an Götter sind oder eine überdimensionale Landkarte oder ein astronomischer Kalender, die Wissenschaftler haben nur Vermutungen. Eins ist sicher, die geheimnisvollen Bilder sind nur aus der Luft in ihrer vollen Größe zu  bewundern und das Rätsel dieses Geheimnisses wird bestimmt noch nicht so schnell gelöst.

Es war sehr windig und die kleine Maschine schaukelte gewaltig hin und her. Aber was ich sehen konnte, war so geheimnisvoll und so gewaltig, dass ich es nie mehr vergessen werde!

Nach diesem gewaltigen Erlebnis ging die Fahrt wieder zurück Richtung Ica, vorbei an verträumten Fischerorten, Sanddünen und ausgedehnten Olivenhainen. Die kalten Wellen des Pazifiks türmen sich meterhoch und brechen mit Getöse auf den Sandstrand.

Etwas außerhalb von Ica befindet sich direkt an der Panamericana der Hotelkomplex Las Dunas, einer der größten und luxuriösten in Südamerika mit Schwimmingpool, Reitstall und eigener Landepiste. Das war das richtige Hotel, um nach diesen Strapazen ein paar Tage Urlaub zu machen.

Aber noch war meine Reise nicht beendet, ein Besuch des Städtchen Pisco stand nach auf dem Plan. Direkt an der Panamericana liegt die etwa 90 000 Einwohner zählende Hafenstadt, die dem peruanischen Nationalgetränk seinen Namen gegeben hat. Einen pisco sour oder wenn man länger im Lande ist, einen pisco cardinal  muss man unbedingt probieren.

Ein weiteres tropisches Highlight habe ich mir gegönnt: einen Besuch der Islas Ballestas eine Gruppe kleiner Inseln, auch kleinen Galapagos- Inseln genannt. Auf der Fahrt dorthin, kommt das Boot an dem berühmten Candelabro vorbei, ein in den harten Wüstenboden gekratztes Scharrbild, das an einen Kerzenhalter erinnert. Weder sein Ursprung, noch seine Bedeutung konnte bislang geklärt werden.

Durch die Schutzmaßnamen dürfen die Inseln nicht betreten werden, aber die Boote fahren dicht genug am Ufer entlang, so dass man das reiche Tierleben beobachten kann. Seelöwen, Seehunde und Pinguine stellen sich für die Kameras in Pose. Außerdem gibt es Dutzende von Vogelarten, darunter Guanotölpel, Albatrosse, Pelikane, Kormorane, etliche Möwenarten sowie viele weitere tropische Seevögel. Einmalig anzuschauen bzw. zu hören ist das Bellen ganzer Rudel von Robben.

Im vorigen Jahrhundert waren die Inseln wegen des Guano bedeutsam, das ist ein mineralreicher Vogelmist, der in Europa als Dünger verwendet wird. In kleinen Mengen wird heute noch Guano abgebaut.

Alles geht einmal zu Ende, so auch mein Urlaub. Noch einen Ausflug nach Paracas, jener präkolumbischen Indianerkultur, die hier schon vor 3000 Jahren existierte. Erst im Jahre 1925 fand man unter den Sanddünen Hunderter so genannter Mumienbündel. Dies verschaffte den Archäologen einen kleinen Einblick in die Blütezeit der Paracas – Kultur zw. 1300v. Chr. und 200 n. Chr.

Zum Abschied setzte ich mich auf die Terrasse des Hotels mit Blick auf das Meer und verabschiedete mich von diesem herrlichen Land.

Noch eine kurze Fahrt bis nach Lima. Das Flugzeug brachte mich mit einer Zwischenlandung auf der Insel Aruba sicher nach Amsterdam zurück.

Mir offenbarte sich PERU in seiner ganzen Schönheit, ich sah atemberaubende Landschaften, versunkene Hochkulturen, farbenfrohe Indianermärkte und immer freundliche Menschen.

Vor mehr als zwanzig Jahren habe ich mir vorgenommen Peru zu besuchen; es hat lange gedauert bis ich mir diesen Wunsch erfüllen konnte. Doch nun hat es geklappt und ich sage danke, dass ich dies alles erleben durfte.

 

< zum Seitenanfang >